Feuerwehrrundfahrt mit dem Ordnungsamt

(ds/ff-g) Am 28. Oktober und 2. November haben das Ordnungsamt mithilfe der Freiwilligen Feuerwehr Geisenheim Rundfahrten in Einsatzfahrzeugen durchgeführt. Bei diesen Fahrten wurde kontrolliert, ob die Fahrzeuge der Feuerwehr überall durchkommen können. Als Mitfahrer waren Herr Bürger­meister Kilian, Herr Hardt und Herr Biedermann vom Straßenverkehrsamt und Frau Knebelsberger als Hilfspolizistin anwesend.

Widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge stellen oft ein Problem für Feuerwehren und Rettungsdienste dar. Parken im eingeschränkten und absoluten Haltverbot – hierzu zählen auch schraffierte Flächen – sind die häufigsten Behinderungen. Hinzu kommen noch zu nahes Parken an Kreuzungen – Stichwort Fünf-Meter-Regel – und Parken außerhalb der markierten Flächen.

Die Rundfahrten mit der Feuerwehr wurden in der Talstadt und den drei Stadtteilen durchgeführt. Jedes auf dieser Fahrt festgestellte widerrechtlich parkende Fahrzeug wurde von der Politesse aufge­nommen. Gegen die Halter wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, die eine Geldbuße von bis zu 25 Euro, wenn dazu noch eine Behinderung des Straßenverkehres kommt, bis zu 35 Euro nach sich ziehen können.

Bei den beiden Feuerwehrrundfahrten gab es je eine Situation, bei denen ein Fahrzeug, auf der Ecke Karl-Erhard-Straße und Bischof-Blum-Platz bzw. in der Nähe des REWE-Marktes, ein Vorbeikommen unmöglich machte. Die Fahrer konnten sofort ermittelt und zum Umparken ihres Wagens bewegt werden. Im Einsatzfalle hätte das Auffinden der Halter oder gar das Umfahren der zugeparkten Stelle wertvolle Zeit und im schlimmsten Falle Menschenleben gekostet.

Die zuständigen Behörden haben entschieden, dass solche Feuerwehrrundfahrten nun regelmäßig und unangekündigt in der Talstadt und den Stadtteilen stattfinden werden.

Dass dies keine Schikane seitens der Behörden ist, zeigte sich letzten Monat in Düsseldorf-Unterbilk in der Nacht vom 14. auf den 15. Oktober. Dort behinderten zwei falsch abgestellte Fahrzeuge die Einsatzfahrt der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, während 18 Menschen in einem Haus, in des­sen Keller es brannte, um ihr Leben fürchteten. Bei dem Rangieren der Einsatzfahrzeuge kam es zu einem Schaden an einem der Falschparker. Ob der Schaden von der Stadt beglichen werden oder ob der Halter selbst für die Kosten aufkommen muss, wird noch geklärt. Auf den Fahrzeughalter kön­nten aber auch noch Schadensersatzklagen seitens der geschädigten Bewohner zukommen.
[Quelle: Rheinische Post Online; http://nachrichten.rp-online.de/regional/falschparker-behindern-feuerwehr-im-einsatz-1.103325]

Gedankenlos oder vorsätzlich falsch abgestellte Pkw und Lkw können Menschenleben kosten. Bitte parken Sie also nur in erlaubten Bereichen und melden Sie Falschparker dem örtlichen Ordnungsamt oder der Polizei. Es geht um IHRE Sicherheit!

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