Gemeinsame Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Geisenheim in Johannisberg.

(ds/ff-g) Am 18. März 2011 hielten die freiwilligen Helfer aus Geisenheim, Johannisberg und Stephanshausen ihre gemeinsame Jahreshauptversammlung im Winzerhaus ab.

Bei dieser jährlichen Zusammenkunft wird der Tätigkeitsberichte des Vorjahres vorgestellt, der Personalstand dargelegt und neue Kameraden in die Wehren aufgenommen und bereits Bewährte befördert.

Bürgermeister Kilian bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr nicht selbstverständliches ehrenamtliches Engagement in der Feuerwehr und wünschte sich für 2011 eine genauso gut gelingende Zusammenarbeit mit den städtischen Gremien und den Wehren.

Im Jahr 2010 kamen die freiwilligen Helfer insgesamt 81-mal ihren Mitbürger zur Hilfe. Dies sind im Gegensatz zum Jahr 2009 neun Einsätze weiniger. Von diesen 81 Einsätzen waren glücklicherweise 27 Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen, blinde Alarme und Brandsicherheitsdienste, bei denen niemand zu Schaden kam.

Vor allem das Orkantief Xynthia, ein Gebäudebrand mit Menschenrettung und weitere Dachstuhl- und Wohnungsbrände hielten die Einsatzkräfte im ganzen Stadtgebiet auf Trab.

Trotz der gesunkenen Einsatzzahl leisteten die ehrenamtlichen Helfer in allen Stadtteilen zusammen über 8550 Stunden Arbeit. Diese Zahl ist innerhalb einer Jahres um über 1900 Stunden gestiegen. Die ehrenamtlichen Mitglieder haben jedoch viele Übungen abgehalten, Fortbildungslehrgänge und Seminare besucht, um in Sachen Brandbekämpfung, technischer Hilfeleistung und anderen Fachgebieten der Feuerwehr auf dem Laufenden zu bleiben.

Leider sind weiterhin im Durchschnitt weniger als ein Prozent der Einwohner in Geisenheim in einer Einsatzabteilung der Wehren. Die Aktiven der Einsatzabteilung rekrutieren sich heute zu über 90 Prozent aus ehemaligen Jugendfeuerwehrmitgliedern. So gab es auch im letzen Jahr acht Übernahmen aus den Jugendwehren. Einen Neuzugang gab es in der Talstadt – ein neuer Mitarbeiter der Stadtwerke hat sich und seine Freizeit in den Dienst der Feuerwehr gestellt. So sind nun 103 Bürgerinnen und Bürger freiwillig und ehrenamtlich für die Feuerwehr aktiv tätig.

Nicht nur um den abwehrenden Brandschutz – das Löschen – sondern auch um den vorbeugenden Brandschutz – das Informieren – kümmert sich die Feuerwehr. Letztes Jahr wurden insgesamt 212 Erwachsene und Kinder in einer Brandschutzerziehung geschult.

Auch im in diesem Jahr wurden wieder 14 Feuerwehrleute mit Urkunde und Handschlag in einen ihr ehrenamtliches Engagement anerkennenden Rang befördert. Insgesamt zählt Geisenheim nun 16 Zugführer, 25 Gruppenführer und 51 Truppführer sowie 60 Atemschutzgeräteträger.

Zuletzt informierte der Stadtbrandinspektor Thomas Kempenich über den Umgang mit den im Stadtgebiet angeschlossenen Photovoltaik-Anlagen, deren Zahl erfreulicherweise weiter steigt. Besonderes Augenmerk sei auf die im Brandfall austretenden giftigen Gase und die Gefahr des Abrutschens der Module zu legen. Auch auf den vorgeschriebenen Mindestabstand zu den elektrischen Anlagen beim Ablöschen sei zu achten.

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