Handsprechfunkgeräte werden bei der Feuerwehr und anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zur Kommunikation an Einsatzstellen benutzt.

Handsprechfunkgeräte arbeiten im 2-Meter-Wellenbereich. Beim Drücken der Sprechtaste wird die Sprache in elektrische Ströme umgewandelt und verstärkt. Dann wird dieser Strom einem Frequenzmodulator zugeleitet, der die hörbaren, niederfrequenten Sprachwellen auf die nichthörbaren, hochfrequenten Trägerwellen des Funkverkehrs aufmoduliert. Diese modulierten Ströme werden dann der Antenne zugesandt und ausgestrahlt.

Beim Empfang trifft die aufmodulierte Welle auf die Antenne und gelangt von dieser in den Demodulator, der die zuvor beschriebene Modulation rückgängig macht. Die hochfrequenten, nichthörbaren Funkwellen werden in niederfrequente, hörbare Sprachwellen umgewandelt, und über den Lautsprecher des Funkgerätes ausgegeben.

Der Unterschied zwischen dem 2-Meter-Einsatzstellenfunk und dem 4-Meter-Fahrzeugfunk liegt hauptsächlich in der Wellenlänge. Der Einsatzstellenfunk benutzt kurze, zwei Meter lange Funkwellen. In Kombination mit relativ schwachen Sendern ist es so möglich, an mehreren Einsatzstellen auf dem gleichen Funkkanal zu kommunizieren ohne sich gegenseitig zu stören. Ein weiterer Vorteil ist, dass eine Kanaltrennung bei größeren Einsatzstellen stattfinden kann. Zum Beispiel kann den Atemschutzgeräteträgern ein eigener Kanal zugewiesen werden, während die anderen Einsatzkräfte auf einem gesonderten Kanal miteinander kommunizieren. Dies entlastet den Sprechfunkkanal, und erleichtert somit die Kommunikation.

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