„Die Freiwillige Feuerwehr, das sind diejenigen, die das Feuerwehrfest veranstalten. Die von der Berufsfeuerwehr sind diejenigen, die kommen wenns brennt.“

Diese landläufige Meinung ist falsch. Die Feuerwehr in Deutschland lassen sich in drei Kategorien einteilen. Eines haben Sie jedoch alle gemeinsam: Sie stehen bei Notfällen rund um die Uhr bereit und sind in spätestens zehn Minuten an jedem Ort einer Stadt oder Gemeinde um Hilfe zu leisten.

Die drei Kategorien sind:

– Freiwillige Feuerwehr

– Freiwillige Feuerwehr mit Hauptamtlichen Kräften

– Berufsfeuerwehr

Freiwillige Feuerwehr:

Sie sind der Rückhalt des Brand- und Katastrophenschutzwesens in Deutschland. Circa 24 000 Freiwillige feuerwehr, besser gesagt deren Mitglieder stehen ehrenamtlich neben ihrem Berufs- und Familienleben 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr bei Notfällen bereit. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen feuerwehr werden nicht bezahlt. Ihr Lohn ist ausschließlich die Anerkennung von Kameraden und der Öffentlichkeit für geleistete Einsätze. Ungeachtet dessen stehen sie in Ausbildung und Engagement den Kräften der Berufsfeuerwehr in keiner Weise nach.

Freiwillige Feuerwehr mit Hauptamlichen Kräften:

Besonders in größeren Städten gibt es Freiwillige feuerwehr mit Hauptamtlichen Kräften. Die Hauptamtlichen Kräfte sollen dabei den ehrenamtlichen Kräften einen Teil der Einsatzlast abnehmen, da Einsatzzahlen von 200 und mehr Einsätzen im Jahr alleine von ehrenamtlichen Brandschützern nicht mehr leistbar sind. Besonders Bagatelleinsätze wie Feueralarme von Brandmeldeanlagen, Mülltonnenbrände oder Ölspuren werden von hauptamtlichen Kräften abgedeckt, aber auch erste Angriffe bei größeren Einsatzlagen werden geleistet.

Berufsfeuerwehr:

Berufsfeuerwehr sind in Städten mit mehr als 100 000 Einwohnern Pflicht. Sie nehmen die gleichen Aufgaben wie Freiwillige feuerwehr wahr, jedoch mit wesentlich mehr Einsätzen. Oft, wie zum Beispiel in Frankfurt am Main, übernehmen Berufsfeuerwehr auch Aufgaben des Regelrettungsdienstes, indem sie Rettungswagen besetzen. Kräfte der Berufsfeuerwehr sind in wechselnden Schichten 24 Stunden am Tag, an 365 Tagen im Jahr auf der Feuerwache einsatzbereit. In Städten mit Berufsfeuerwehr gibt es jedoch immer eine Freiwillige Feuerwehr. Diese Freiwilligen Abteilungen nehmen Sonder- und Spezialaufgaben wahr, oder stellen den Brandschutz dort sicher, wo die Berufsfeuerwehr die gesetzliche Hilfsfrist von 10 Minuten nicht einhalten könnten.

zurück

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen